Donnerstag, 23. Juli 2009
7 Zonen Kaltschaummatratzen Ratgeber für Käufer
Ratgeber 7-Zonen-Kaltschaummatratzen
Moderne 7-Zonen-Kaltschaummatratzen erfüllen die Kernziele eines gesunden und ruhigen Schlafes sehr gut und stellen im Preis-/Leistungsverhältnis eine der wirtschaftlichsten Schlaflösungen dar.Hochwertige 7-Zonen-Kaltschaummatratzen bestehen aus HR (High-Resilient = Hoch Elastischen)-Kaltschäumen. HR-Kaltschäume sind leistungsfähige (FCKW freie) wasser- und luftgetriebene Schäume mit langer Lebensdauer.Die Qualität und die langjährige Leistungsfähigkeit von Kaltschaummatratzen hängen ab von ihrer offenporigen und ungleichartigen Zellstruktur, die für die dauerhafte Elastizität der Matratze und insbesondere ihre Punktelastizität verantwortlich ist.
HR-Kaltschäume sind in ihrer orthopädischen Leistungsfähigkeit und in ihren langjährigen Dauergebrauchseigenschaften den Komfortschäumen qualitativ überlegen. (Siehe Abbildung: Schäume im Vergleich.)
Wichtig für die Qualität und die langjährige orthopädische Funktion einer Matratze ist das Raumgewicht des Matratzenkerns – in Kilogramm pro Kubikmeter.
Für 7-Zonen-Kaltschaummatratzen gilt unserer Erfahrung nach, dass hohe Qualität mit einem Raumgewicht von RG 40 beginnt. Mit diesem und höheren Raumgewichten werden die gewünschte dauerhafte orthopädische Leistungsfähigkeit und die Langlebigkeit einer Kaltschaummatratze erreicht. Diese Erkenntnis deckt sich mit der DIN 13014, die für den Krankenhausbereich ein Raumgewicht von RG 40 vorschreibt und den Ergebnissen der STIFTUNG WARENTEST, bei denen mit GUT getestete Kaltschaummatratzen über dieses und höhere Raumgewichte verfügen.
Neben dem Raumgewicht ist für die orthopädische Funktion der Matratze die Stauchhärte in Kilopascal, – die eigentliche Festigkeit einer Matratze – wichtig. Die Stauchhärte ist die Kraft, die benötigt wird, den Matratzenkern um 40 % zusammen zu drücken. Durch die unterschiedlichen Stauchhärten der Matratze, werden die unterschiedlichen orthopädischen Härtegrade von Matratzen erzeugt.
Die Festigkeit einer Matratze und ihre Körperanpassung und damit ihre orthopädische Wirksamkeit und Funktion ergeben sich aus dem Zusammenspiel von Raumgewicht und Stauchhärte der Matratze.
Für die orthopädische Qualität und langjährige Leistungsfähigkeit einer Matratze ist es wichtig, mit einer hohen Stofflichkeit der Matratze (Raumgewicht) zu arbeiten und aufgrund dieses hohen Materialgehaltes die Stauchhärte niedrig und – orthopädisch richtig – Körper konturierend festzulegen. Ein hohes Raumgewicht sorgt gleichzeitig für die Stützkraft der Matratze im langjährigen Gebrauch.
Wird eine hohe Stauchhärte benutzt, um Matratzen mit einem niedrigen Raumgewicht „fester" zu machen und damit der frühzeitigen Kuhlenbildung entgegen zu wirken, ist dies zwar „billiger" aber orthopädisch und unter Schlafruhegesichtspunkten nicht optimal und wird auch das Problem des Durchliegens und der Kuhlenbildung nicht dauerhaft lösen.
Orignal From: 7 Zonen Kaltschaummatratzen Ratgeber für Käufer
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